Aktuelles

Podiumsdiskussion

Im Rahmen des Seminars „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“ fand am 20.07. eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen statt. Die Teilnehmer*innen der Diskussionsrunde (von links nach rechts Katja Holzmüller, Dr. Rudolf Preuss, Prof. Dr. Sandra Aßmann, André Sprang, Caroline Wolter, Stephanie Winter) gaben spannende Einblicke in ihr jeweiliges Berufsfeld und die Rolle, die digitale Medien darin spielen. Es wurde vor allem diskutiert, welchen Einfluss digitale Medien auf Bildungs- und Lernprozesse nehmen und wie damit aktiv, produktiv und konstruktiv in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen umgegangen werden kann. Die Seminarteilnehmer*innen hatten hierbei Gelegenheit ihr theoretisches Wissen aus dem Seminar zu reflektieren und sich mit noch offenen oder weiterführenden Fragen an der Diskussion zu beteiligen.

Prof. Dr. Sandra Aßmann und der Arbeitsbereich für Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens bedanken sich bei allen Diskussionsteilnehmer*innen für ihr Engagement und die Möglichkeit, in einen wertvollen Austausch zwischen Hochschule, kommunaler Bildung, Kultur und Wirtschaft treten zu können.


Publikation

Grand Theft Auto V oder FIFA schon bald im Schulunterricht? Computerspiele(n) gehört für viele SchülerInnen zur alltäglichen, medialen Freizeitgestaltung, doch ist das Phänomen Computerspiele in der schulischen Praxis noch nicht verbreitet. Umso spannender ist die Frage, welches Bildungspotenzial Computerspiele eigentlich für formale, aber auch für informelle Kontexte bieten. In drei Workshops mit WissenschaftlerInnen, LehrerInnen und MediepädagogInnen aus der Praxis sowie SchülerInnen ging das Praxisforschungsprojekt des Grimme.-Forschungskollegs und der Universität zu Köln dieser Frage nach.
Zusammen mit Wolfgang Zielinksi (Grimme-Institut), Jun.-Prof. Dr. Dr. habil. Kai Kaspar und Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann (beide Universität zu Köln) hat Frau Prof. Dr. Sandra Aßmann den neuen Band der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW mit dem Titel Spielend lernen! Computerspiele(n) in Schule und Unterricht herausgegeben. Im Sammelband werden Chancen kommerzieller Spiele ("off-the-shelf" Games) für die bildungsrelevante Praxis diskutiert und Anknüpfungspunkte für weitere Untersuchungen aufgezeigt.

Weitere Informationen und den Download finden Sie hier.


Publikation

Zusammen mit Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann, Prof. Karina Nimmerfall und Mirjam Thomann (alle Universität zu Köln) hat Prof. Dr. Sandra Aßmann den neuen Sammelband Wenden. Interdisziplinäre Perspektiven auf das Phänomen turn herausgegeben. Der Band, der auf eine Tagung zu "Wenden in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften" zurückgeht, bietet einen inter- und transdisziplinären Blick auf den Begriff der Wende / des turns. In den einzelnen Teilen werden einerseits spezifische Fachdiskurse (z.B. erziehungswissenschaftliche, philosophische, künstlerische), andererseits übergreifende Thematiken (z.B. der documentary turn in der zeitgenössischen Kunst) bearbeitet. Eine wissenschaftstheoretische Fundierung sowie konkrete Überlegungen zu Wenden als interdisziplinärem Phänomen rahmen den Band.

Der Sammelband kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.springer.com/de/book/9783658148041#aboutBook


 Publikation

Neu erschienen ist der Sammelband Medienpädagogik. Eine Standortbestimmung, herausgegeben von Prof. Dr. Christine Trültzsch-Wijnen (Pädagogische Hochschule Salzburg). Verlagsauszug: Traditionell verortet sich die Medienpädagogik disziplinär zwischen der Kommunikations- und der Bildungswissenschaft. Über bildungspolitische Debatten rücken zunehmend Begriffe wie Media Literacy und (digital) Citizenship ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Damit verbundene medienpädagogische Fragen erscheinen lukrativ, werden von anderen Disziplinen neu entdeckt, und disziplinäre Grenzen verschwimmen. Diese Entwicklung ist jedoch nicht als Bedrohung zu sehen; vielmehr birgt sie innovatives Potential und die Chance, neue inter- und transdisziplinäre Schnittstellen und Querverbindungen zu entdecken und zu nutzen. Gleichzeitig fordern sie dazu auf, die Medienpädagogik als Disziplin neu zu bestimmen sowie ihren Platz und Stellenwert innerhalb anderer Disziplinen zu diskutieren. Die in diesem Band versammelten Beiträge widmen sich aus unterschiedlichen Perspektiven dieser Herausforderung.

In Zusammenarbeit mit Niels Brüggen, Valentin Dander, Dr. Harald Gapski, Gerda Sieben, Prof. Dr. Angela Tillmann und Prof. Dr. Isabel Zorn hat Prof. Dr. Sandra Aßmann den Artikel Digitale Datenerhebung und -verwertung als Herausforderung für Medienbildung und Gesellschaft. Ein medienpädagogisches Diskussionspapier zu Big Data und Data Analystics verfasst.

Weitere Informationen zu der Neuerscheinung finden Sie hier: http://www.nomos-shop.de/Tr%C3%BCltzsch-Wijnen-Medienp%C3%A4dagogik/productview.aspx?product=28563&pac=weco


Unterstützung für das Sommersemester 2017

Unser Lehrstuhl bekommt für dieses Sommersemester tatkräftige Unterstützung durch die e-Tutorinnen Inga Johannsen (links) und Ira Lewe (Mitte) sowie die studentische RUBeL-Mitarbeiterin Corinna Peres (rechts). Inga Johannsen, Studentin des Bachelor of Arts in den Fächern Anglistik und Erziehungswissenschaft, ist in das 5x5000-Projekt "INTERdisciPLAYnarity" involviert und hilft ebenso wie Corinna Peres, eScout im Bereich Game Based Learning, bei der technischen Umsetzung. Ira Lewe ist Studentin der Erziehungswissenschaft sowie des Faches Kultur, Individuum und Gesellschaft und gestaltet den Moodlekurs für das Oberseminar "Theorien der Gesellschaft, der Organisation und der Interaktion". Herzlich Willkommen und herzlichen Dank!


Studieren im digitalen Zeitalter

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert zwei Forschungsprojekte am Institut für Erziehungswissenschaft der RUB. Während der Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie von Frau Prof. Dr. Rummel in das Projekt "Ikarion" involviert ist, beteiligt sich unser Lehrstuhl für Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens an dem Projekt "You(r) Study". Unter der Leitung der Universität zu Köln und in Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Technischen Universität Kaiserslautern erforscht "You(r) Study" das Medienhandeln von Studierenden und untersucht, wie sie durch die Nutzung digitaler Medien ihrem Studium einen eigenen Sinn verleihen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter folgendem Link:

http://news.rub.de/wissenschaft/2017-04-03-lehr-forschung-studieren-im-digitalen-zeitalter 

 


Gewinner der 19. Runde des 5x5000 Wettbewerbs

In der 19. Runde des 5x5000 e-Learning Wettbewerbs unter dem Motto „Der Ernst des Lebens ganz verspielt“ hat sich das Projekt „INTERdisciPLAYnarity“ unter der Leitung eines Teams aus Prof. Dr. Sandra Aßmann, Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg (Didaktik der Geschichte), Mario Engemann, Inga Lotta Schmitt und Katharina Wrobel als Gewinner behaupten können. Ziel des interdisziplinären Lehrangebots ist es, Studierende der Erziehungswissenschaft und der Geschichtswissenschaft spielerisch miteinander ins Gespräch zu bringen. Dazu werden das geschichtsdidaktische Seminar „Befähigung zur kompetenten und kritischen Teilhabe an der Geschichtskultur? – Geschichtskulturelle Kompetenz im Geschichtsunterricht“ und die beiden erziehungswissenschaftlichen Seminare „Zwischen Serious Games und spielerischem Wissenserwerb: Computerspiele als Lernmedium“ und „Außerschulische Lernorte und ihr Verhältnis zu digitalen Medien“ durch einen gemeinsamen Moodle-Kurs gekoppelt. Die Studierenden ziehen während Online-Phasen in fächerübergreifenden Kleingruppen gegeneinander in den Wettkampf. Der Gamification-Ansatz wirkt neben gemeinsam gestalteten Sitzungen und Exkursionen unterstützend.

Bildquelle: (c) RUB/Stier

Tagungsbeitrag auf der Frühjahrstagung der DGfE-Sektion Medienpädagogik (09. & 10.03.2017)

Auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Mainz war der Arbeitsbereich für Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens mit einer Posterpräsentation vertreten. Auf dem Doktorand*innenforum stellte Yannic Steffens, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich, sein Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel "Strategien medienpädagogischen Handelns berufserfahrener Lehrer*innen" dem Fachkollegium vor. Im Projekt untersucht Herr Steffens die Mediensozialisation und den medialen Habitus sowie deren Einfluss auf das medienpädagogische Handeln berufserfahrener Lehrer*in-nen. Dabei geht er insbesondere der Frage nach, wie der mediale Habitus berufserfahrener Lehrer*innen zugunsten eines breiteren Einsatzes digitaler Medien im Unterricht und im Sinne eines "medienpädagogischen Habitus" gewandelt und/oder transformiert werden kann. 

Bei Fragen und Anregungen zum Promotionsprojekt steht Herr Steffens gerne unter yannic.steffens@rub.de zur Verfügung.


Publikation

Zusammen mit Patrick Bettinger hat Prof. Dr. Sandra Aßmann in dem neu erschienenen Sammelband Mediatisierung und Mediensozialiastion (herausgegeben von Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Friedrich Krotz und Dr. Wolfgang Reißmann) den Artikel Das diskursive Feld um Mediatisierung und Mediensozialisation veröffentlicht. Der Beitrag beleuchtet die Begriffe Mediatisierung und Mediensozialisation aus diskursanalytischer Perspektive und geht der Frage nach, welche begrifflichen Konjunkturen, Geltungsansprüche und Aushandlungen sich um diese Konstrukte ranken. Hierfür wurden einschlägige Fachzeitschriften aus der Kommunikations- und Erziehungswissenschaft herangezogen und in Anlehnung an das Forschungsprogramm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse erschlossen. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Rekonstruktion diskursiver Verhandlungen im Zeitraum von 2000 bis 2014. Wie sich zeigt, fungieren beide Begriffe für sich genommen als Diskursgegenstände in den jeweiligen Disziplinen. Ein Diskurs, der explizit beide Konstrukte in ihrem Verhältnis zueinander verhandelt, konnte jedoch nicht identifiziert werden. Der Beitrag macht anknüpfend an diese Analyse den Begriff des Medienhandelns stark, der als möglicher theoretischer und analytischer Bezugspunkt für erziehungs- und kommunikationswissenschaftliche Diskurse um Mediatisierung und Mediensozialisation dienen kann.

Der Sammelband kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-14937-6


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sandra Aßmann

Am Mittwoch, den 08. Februar 2017, um 16.15 s.t. findet die Antrittsvorlesung von Prof. Aßmann im Comeniusraum (GA 2/41) des Instituts für Erziehungswissenschaft statt. Im Anschluss lädt Prof. Aßmann herzlich zum Sektempfang in die Räumlichkeiten des Arbeitsbereichs für Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens (GA 1/33) ein.


Studierende der Ruhr-Universität Bochum besuchten den „Tag der Medienkompetenz“ im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf (28.11.2016)

Studierende des Seminars „Medien extrem? Konsequenzen für die Gestaltung von Lernumgebungen“ von Prof. Dr. Sandra Aßmann entwarfen positive sowie negative Zukunftsszenarien für das digitale Leben in den Jahren 2021 und 2031. Auf Basis wissenschaftlicher Studien wurden am Beispiel fiktiver Charaktere die möglichen Lebensweisen eben dieser prognostiziert. Die Ergebnispräsentation der Studierenden schloss an einen Kurzvortrag der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Caja Thimm (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) an, die den Status Quo der Medienlandschaft anschaulich referierte. Anschließend standen die Studierenden im Rahmen einer Podiumsdiskussion interessierten Landtagsabgeordneten, Lehrer*innen und Pädagog*innen Rede und Antwort.


Vortrag auf der Tagung „Aufwachsen in Zeiten der Krise" des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) an der Universität Bielefeld (07. und 08.11.2016)

Mit dem Panel „Aufwachsen in digitalen Lernwelten - (Bildungs-)Krisen und Bildungschancen" beteiligten sich

(von links nach rechts) Dr. Sonja Kröger (Universität zu Köln), Dr. Anna-Maria Kamin und Prof. Dr. Dorothee M. Meister (Universität Paderborn) sowie Prof. Dr. Sandra Aßmann (RUB) an der vom Bielefelder Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) organisierten Tagung. In den einzelnen Beiträgen wurde die medienpädagogische Relevanz des  Phänomens „Krise“ für die Bildungsorte Kita, Familie, Schule und außerschulische Bildung betrachtet und diskutiert.


Vortrag und World Café auf dem "Next Level Festival for Games" im NRW-Forum Düsseldorf (05.11.2016)

In einem gemeinsamen Slot des Grimme-Instituts und des Spieleratgebers NRW beteiligten sich Prof. Dr. Sandra Aßmann und Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann (Universität zu Köln), um in Impulsvorträgen und einem World Café über Bildungspotenziale von kommerziellen Games und mögliche Chancen für den Schulunterricht nachzudenken.

Ansprechpartner / Sekretariat

Irene Scamoni-Selcan

Tel: 0234 / 32- 28565

Mail: irene.scamoni-selcan@rub.de
Web: http://ife.rub.de/sro

Raum: GA 1/33